Der Predigtbezirk Auferstehungsgemeinde im Osten Freiburgs besteht seit 1959
(etwas Geschichte). Ihre derzeit etwa 3.800 Gemeindemitglieder leben in den Stadtteilen Littenweiler, Kappel und Ebnet. Die Gemeinde hat ihre Mitte in sehr lebendigen und vielgestaltigen Gottesdiensten in der 1962 eingeweihten
Auferstehungskirche in der Kappler Straße 25.
Krabbel-, Kinder- und Jugendgruppen treffen sich in unseren Räumen unter der Kirche. Durch zwei Studentenwohnheime und die Pädagogische Hochschule gehören zahlreiche Studierende zu unserer Gemeinde. Im Bereich der Gemeinde liegt ein Zentrum für betreutes Wohnen sowie ein Wohnhaus für Menschen mit Körperbehinderung.
Zum Kreis der haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören die Pfarrerin, eine Gemeindediakonin (die Stelle ist zurzeit nicht besetzt), eine Mitarbeiterin im Gemeindebüro, ein technischer Mitarbeiter, ein als Organist und Chorleiter qualifizierter Musikpädagoge und 4 Fachkräfte im nahe gelegenen "Kindergarten unterm Regenbogen". Die Arbeit im Kindergarten und vielfältige andere Gemeindeaufgaben werden mitgetragen durch unseren Diakonie- und Förderverein.
Über die Gruppen und die besonderen Veranstaltungen informiert der ca. sechs mal im Jahr erscheinende Gemeindebrief – er liegt in der Kirche aus – sowie diese Homepage.
Mit unseren katholischen Nachbargemeinden in Ebnet, Kappel und Littenweiler verbinden uns gemeinsame Gottesdienste, zahlreiche Veranstaltungen und persönliche Kontakte.
Im ökumenisch getragenen Salzladen in der Kappler Str. 31 finden man fair gehandelte Waren aus aller Welt und Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch.
Bis Ende 2006 war die Auferstehungsgemeinde Pfarrgemeinde, seit der zum 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Umstrukturierung im Kirchenbezirk Freiburg, gehört die Auferstehungsgemeinde als Predigtbezirk zur Pfarrgemeinde Ost in Freiburg. Die Pfarrgemeinde Ost mit ca. 14.500 Gemeindemitgliedern umfasst das Gebiet rund um den Brombergkopf von Günterstal bis nach Kappel. Aufgegangen sind in der Pfarrgemeinde Ost die bisherigen Gemeinden Auferstehung, Christus (Wiehre), Frieden, Matthias-Claudius (Günterstal), Petrus-Paulus (Innenstadt und Unterwiehre), die jetzt den Status von Predigtbezirken haben. Geleitet wird die Pfarrgemeinde Ost von einem Ältestenkreis, der sich aus jeweils einem oder zwei gewählten Gemeindemitgliedern der Predigtbezirke und den Pfarrerinnen und Pfarrern der Pfarrgemeinde Ost zusammensetzt. Die Pfarrerinnen und Pfarrer bilden ein Team (Gruppenpfarramt) mit einem geschäftsführenden Pfarrer. In den Predigtbezirken nehmen beschließende Ausschüsse – Ortsältestenkreise – der Pfarrgemeinde Ost Aufgaben im Bereich der örtlichen Gemeindearbeit und des Gottesdienstes wahr.
Als sich Freiburg in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts immer mehr in den Osten ausdehnte, wurde die evangelische Friedensgemeinde so groß, dass sich ein "Ableger" bildete. Er existierte bis 1962 ohne Namen und eigene Kirche. Gottesdienste wurden in Schulsälen und der alten katholischen Kirche am Littenweiler Dorfplatz gefeiert. Dieser „Ableger“ wurde von einem Vikar betreut.
1959 bekam dieser "Ableger" dann den Status einer "Gemeinde", in der der Vikar für Gottesdienste und Seelsorge zuständig war. So konnte man beginnen, Pläne für eine eigene Kirche zu schmieden, d. h. mit dem Oberkirchenrat in Karlsruhe zu verhandeln.
Die Kirche wurde in den Jahren 1960/61 gebaut und am 25. März 1962 eingeweiht, in Gegenwart des Landesbischofs Pf. Julius Bender und dem inzwischen zum Pfarrer ordinierten Vikar Hans Dieter Wolfinger.