Evangelisches Schuldekanat Konstanz

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Nachrichten

Am 1. Juli haben im Schuldekanat Frau Claudia Rebholz und in der Medienstelle Frau Ute Korf als Nachfolgerinnen von Frau Waldtraud Csák und Frau Ursula Kegelmann ihre Arbeit aufgenommen.

      Ute Korf                             Ursula  Kegelmann              Claudia Rebholz            Waltraud Csák

Am 18. November hat die Bezirkssynode des Kirchenbezirks Konstanz in Gottmadingen Herrn Schuldekan Waldemar Matuschek aus Müllheim zum Nachfolger von Schuldekan Volker Fritz gewählt, der zum 30. September aus dem Amt geschieden ist und eine neue Stelle als Krankenhauspfarrer in Karlsbad-Langensteinbach angetreten hat.

Herr Matuschek wird seinen Dienst im Frühjahr 2006 in Konstanz beginnen. Herr Matuschek ist 48 Jahre als, verheiratet und hat 4 erwachsene Kinder. Nach seinem Studium und Vikariat arbeitete Herr Matuschek am Predigerseminar in Heidelberg bei der Ausbildung junger Pfarrer mit. Er hatte den Schwerpunkt Predigtlehre. Danach war er 5 Jahre hauptamtlicher Religionslehrer an beruflichen Schulen. Es folgten 5 Jahre als Gemeindepfarrer in Buchenberg, Kirchenbezirk Villingen, mit der Stelle war ein großes Religionsunterrichtsdeputat verbunden. Seit 2000 ist Herr Matuschek Schuldekan in Müllheim.

Oberkirchenrat Dr. Michael Trensky gratuliert Schuldekan Waldemar Matuschek zur Wahl. Daneben der Vorsitzende der Bezirkssynode Martin Lilje und Dekan Dieter Schunck

Wir über uns

Die Aufgabe eines Schuldekans ist es, Anwalt des evangelischen Religionsunterrichtes zu sein, indem er die Lehrenden unterstützt und fördert durch Beratung, Unterrichtsbesuche, Fortbildungsangebote und Informationen über neue Entwicklungen, Anwalt aber auch der Schüler/innen, die Anspruch auf einen guten evangelischen Religionsunterricht haben.

Er ist gehalten, das Gespräch mit Schulamt und Schulleitungen zu suchen, um die Anliegen des evangelischen Religionsunterrichtes im Gespräch zu halten und bei strittigen Fragen seinen Beitrag zu akzeptablen Lösungen zu leisten. Auch hat er dafür zu sorgen, dass möglichst flächendeckend der Religionsunterricht erteilt wird. Unterstützt wird er in seiner Arbeit von kompetenten Mitarbeiterinnen im Schuldekanat und der Medienstelle sowie von der Abteilung Erziehung und Bildung in Schule und Gemeinde in Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe.

Wenn im Kirchenbezirk Konstanz im Schuljahr 2003/2004 ca. 9.280 Schüler/innen wöchentlich in der Regel 2 Stunden Unterricht in Fragen des Glaubens und der Bibel erhalten, wenn sie über Wurzeln des Glaubens und Grundlagen ethischer Orientierung nachdenken, wenn sie in Situationen wie z.B. nach dem Ausbruch des Irakkrieges mit ihren Religionslehrer/innen nicht nur sprechen, sondern auch Andachten für den Frieden gestalten und feiern können, dann ist dies eine wichtige und nicht zu unterschätzende Aufgabe, die hier geleistet wird.

Worum geht es im Evangelischen Religionsunterricht ?

Von Anfang an geht es um zweierlei:

¨       Um eine gute Beziehung der Lehrenden zu den Lernenden und umgekehrt
und auf dieser Basis

¨       um das Kennen der biblisch - christlichen Tradition,

¨       um die Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen des Woher und Wohin,

¨       um die Frage nach dem, was mein Leben trägt und ihm Orientierung gibt.

Religion ist mitnichten ein Kuschelfach:  es geht einerseits um handfeste Fakten, die überprüft und gelernt werden können; es geht aber andererseits auch darum, Raum zu geben, dass aus dem Wissen und der Erfahrung Haltungen der Solidarität, der Achtung vor der Schöpfung und der Ehrfurcht vor dem Leben sich entwickeln können, Glaube möglich wird und Engagement für den Frieden wächst. Auch muss Raum sein für Seelsorge, die Nöte von Kindern und Jugendlichen gerade in diesen Tagen. Das eine schließt das andere nicht aus.“


In unserer Medienstelle - seit April 2004 am Benediktinerplatz 8 - bieten wir ein reichhaltiges Angebot an Unterrichtsmaterialien und Medien für Schule und Gemeinde an. 

Öffnungszeiten: 
Montag - Mittwoch 15.30 - 17.30 Uhr; 
Dienstag - Donnerstag 10.00 - 12.30 Uhr 
sowie nach Vereinbarung.

Telefonisch ist die Medienstelle  unter  9095 72 erreichbar.
Auf Nachfrage stehen auch Schuldekan und Fachberater gerne zu Beratungsgesprächen und näheren Informationen zur Verfügung.